Fiorenzuola d'Arda (Komturei, Italien)

Das Ordenshaus wird erstmalig in einer Urkunde von 1211 erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt muss es bereits seit einiger Zeit bestanden haben, denn Thema der Urkunde ist die Bitte der Einwohner von Fiorenzuola an den Papst, ihnen doch den Besuch der Messe in der kleinen Templerkirche (paupercula ecclesia Templi) zu erlauben, nachdem der Erzpriester der Kirche San Fiorenzo, verantwortlich für die Seelsorge in diesem Bezirk, alle mit Exkommunikation bedroht hatte, die bei den Templern den Gottesdienst besuchten. Der Papst entschied zugunsten der Templer; und drei Jahre später erhielten die Bewohner der Stadt auch das Recht, sich auf dem Friedhof der Templerkirche bestatten zu lassen.

Die Niederlassung taucht nicht weiter in den Quellen auf, bis zur Beschlagnahmung zur Zeit des Prozesses. Nach 1312 kam der Besitz an die Johanniter, die ihn zusammen mit der Komturei von Piacenza und anderen benachbarten Häusern verwalteten.

Die Komturei befand sich auf der Via Francigena nach Rom, an der Kreuzung der heutigen Via dei Templari und Via Garibaldi. Die der Hl. Margarita geweihte Kirche wurde Ende des 19. Jh.s abgerissen.

Komture (nach Bellomo):

~1211 Alberto

~1268 Giacomo


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Quellen für diesen Artikel und weiterführende Literatur
Bellomo, Elena: The Templar Order in North-West Italy, 2007, S. 312ff.

 

Flotte

Die Templer besaßen Niederlassungen in zahlreichen Küstenstädten, im Heiligen Land (z.B. Akkon) wie auch in Europa (z.B. Marseille) und Klein-Armenien (z.B. L'Ayas). Templerschiffe spielten immer eine Rolle in der Versorgung des Heiligen Landes mit Lebensmitteln und anderen Gütern, ganz besonders von den Komtureien der süditalienischen Küste (s. Italien/Süd) aus. Seit 1162 sind von Templern organisierte Fahrten von Norditalien aus ins Heilige Land nachzuweisen. 1270 fuhren Templerschiffe und vom Orden gemietete Schiffe von Trani, Bari und Brindisi ab, um Güter nach Akkon zu transportieren. Auch dem Pilgertransport dienten die Templerschiffe. Werften des Ordens sind an der dalmatinischen Küste belegt, wie venezianische Quellen belegen.

Erst mit dem 5. Kreuzzug wird in den Quellen etwas greifbar, was man als Ansatz einer "Kriegsflotte" sehen kann. An der Belagerung von Damietta im August 1218 beteiligen sich vier Koggen und zwei weitere Schiffe, die von den Templern und den Johannitern ausgerüstet worden waren. Eines der Templerschiffe sinkt im November 1218 und nimmt dabei eine große Anzahl muslimischer Angreifer mit in den Tod - ein Ereignis, das in den Chroniken gefeiert wird. Während des 7. Kreuzzuges ist schließlich in den Quellen auch ein "Admiralsschiff" der Templer vermerkt, dem 1250 Jean de Joinville einen Besuch abstattet.

Der nach dem "Krieg von St. Sabas" 1256-58 mit Genua geschlossene Friedensvertrag von 1267 erwähnt auch ein Seegefecht zwischen Genueser und Templer-Schiffen. Am 8. Kreuzzug beteiligten sich aber vermutlich nur zwei Schiffe. 1279 ließ der Ordensmeister Guillaume de Beaujeu anläßlich einer Fehde in der Grafschaft Tripolis, bei der sie auf Seiten Guy de Gibelets gegen Boemond VII von Antiochia standen, 13 Galeeren ausrüsten. Bei diesem Einsatz gingen 5 Schiffe in einem Sturm verloren; mit den restlichen evakuierten die Templer unter anderem die Einwohner von Sidon. Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts kümmerte sich die Templerflotte auch um die Durchsetzung des vom Papst verhängten Handelsembargos gegen die moslemischen Gebiete. Himbert Blanc, Provinzmeister der Auvergne, überzeugte Papst Clemens V. 1306, eine kleine Taskforce unter das Kommando des Marseiller Kapitäns Pierre de Lengres zu stellen und diese mit Kaperbriefen auszustatten. Wie groß diese Flotte war, geht aus den Quellen allerdings nicht hervor.

Auf den Templerschiffen dienten nicht ausschließlich Ordensbrüder - im Gegenteil, meist war nur der Kapitän ein Ordensangehöriger. Die Soldaten und Seeleute waren bezahlte Söldner und die Schiffe gemietet. Um 1300 ist in Genua ein accarator Templi vermekrt, der vermutlich mit der Überwachung der Ausrüstung und Bewaffnung von ordenseigenen und/oder gemieteten Schiffen bedacht war. Neben den gewöhnlichen Schiffen zum Transport von Waren und Personen gab es auch speziell ausgestattete Pferdetransporter, sogenannte huissiers.

Quellen für diesen Artikel und weiterführende Literatur
  • Barber, M.: Supplying the crusader states: The Role of the Templars, in: Kedar, B. Z. (Hrsg.): The Horns of Hattin, S. 322-326
  • Claverie, Pierre-Vincent: La marine du Temple dans l'Orient des croisades, in : Les Ordres Militaires et la Mer, hrg. v. Balard, M., Online-Edition. Download (gegen Gebühr!) hier.
  • Documenti del commercio Veneziano nei secoli XI-XIII, ed. R. Morozzo della Rocca u. A. Lombardo, 2 Bde, Rom 1940, Bd. 1, Nr. 158.
  • Guzzo, C.: Milites Templi Hierosolimitani in Regno Siciliae : vecchi documenti, nuove acquisizioni, in: Bagnarini, N.: I Templari nell'Italia centro-meridionale, Viterbo 2008, S. 57-132.
  • Limentani, A. (Hrsg.): Martin da Canal: Les Estoires de Venise. Cronaca veneziana, Florenz 1972, S. 108f.

 

Foucher, Geoffroi

Geoffroi Foucher, Komtur von Jerusalem, schrieb 1164 einen Brief an den französischen König Louis VII., in dem er die jüngsten Kampagnen und Niederlagen im Heiligen Land gegen Nur-ad-Din berichtet, während derer unter anderem der Fürst von Antiochien und der Graf von Tripolis in Gefangenschaft gerieten und nach Aleppo verbracht wurden. Sechzig Ritter des Ordens sowie zahlreiche Turkopolen und andere Gastritter hätten in der Schlacht bei der Belagerung von Harenc ihr Leben gelassen, berichtet Foucher weiterhin. Nunmehr sei Antiochia selbst vollkommen schutzlos und ohne Hinterland. Der Patriarch von Antiochia bemühe sich um Hilfe für die Einwohner und Verteidigung der Stadt, jedoch müsse man nicht nur einen Angriff Nur-ad-Dins fürchten, sondern auch die Ambitionen der Byzantiner, während der König von Jerusalem selbst auf dem Feldzug in Ägypten weile. Daher sei auch Jerusalem bedroht. König Louis möge so schnell es geht Hilfe entsenden für die bedrohten Gebiete und die Kirche des Ostens.

Foucher amtierte als Visitator in den abendländischen Ordensprovinzen ungefähr zwischen 1167 und 1170. Er war mehrfach in diplomatischer Mission für seinen Orden und die christliche Kirche im Orient unterwegs, zum Beispiel 1167 als Unterhändler in Kairo.

Quellen für diesen Artikel und weiterführende Literatur
Recueil des Historiens de Gaules et de France, Bd. 16, Paris 1878, Nr.197, S. 62f. (eine englische Übersetzung findet sich bei: Barber, M., Bate, K. (Hrsg.): The Templars. Selected sources translated and annotated, New York 2002, S. 97ff

 

Frankreich

s. auch: Provence

Im Laufe der Existenz des Ordens waren die Grenzen dessen, was unter „Frankreich“ zu verstehen ist, einem erheblichen Wandel unterworfen. Im 12. Jahrhundert beschränkte sich das Gebiet im wesentlichen auf das heutige Burgund, die Champagne, Vermandois und Flandern, sowie kleinere Teile im Süden. Erst 1214 fielen die Normandie und die Bretagne an die französische Krone, 1271 die Grafschaft Toulouse; die Provence ging an das Haus Anjou und damit ebenfalls in enge Verbindung mit der Krone. Dafür verlor Frankreich 1252 das Herzogtum Aquitanien, das Herzogtum Gascogne und die Grafschaft Perigord an England, was später zum Auslöser des 100jährigen Krieges werden sollte. Da Normandie und Provence separat behandelt werden, steht hier das französische Kernland mit der Ile de France als Krondomäne, Burgund und der Champagne im Mittelpunkt. Champagne und Burgund sind sozusagen die Ur-Zentren des Ordens in Europa, seine Gründer entstammten dieser an monastischer Tradition besonders reichen Gegend, hier fand 1128 das Konzil von Troyes statt, auf dem die Templer ihre Institution und Regel approbiert bekamen, hier stand die Wiege ihrer spirituellen Brüder, der Cistercienser und ihres Förderers Bernhard von Clairvaux. In der Champagne und Burgund findet sich demzufolge auch ein besonders dichtes Netz an Ordenshäusern. Das Zentrum der Region befand sich in Paris, weitere bedeutende Häuser in Troyes, Langres, Provins, Saint-Bris-le-Vineux in der Nähe von Auxerre und Dijon. Natürlich blüht in Frankreich besonders die Templerfolklore und diverse Templermythen. Mehrere Orte werden als Verstecke mystischer Geheimnisse und Schätze gehandelt.

Besonders eng waren die Beziehungen zwischen Orden und franz. Königshaus unter Philippe Auguste Ende des 12. Jahrhunderts. Während seines Kreuzzuges sammelten und verwalteten die Templer die Kroneinkünfte. Philippe Auguste ernannte letztlich sogar einen Templer, Bruder Aymard aus Paris, seines Zeichens Schatzmeister des Ordens, zu seinem Testamentsvollstrecker. 1259 fungierten die Templer bei der Ratifizierung des Friedens mit England als Garanten für die Umsetzung einiger Klauseln. Der französische Kronschatz allerdings, der sich mehrere Jahrzehnte in der Verwahrung der Templer befand, wurde – entgegen landläufiger Meinung – Ende des 13. Jahrhunderts in den Louvre transferiert. Grund war nicht etwa ein Misstrauen gegen den Orden, sondern die zunehmend komplexer und komplizierter werdende Administration des Königreiches. Im Gegenteil, 1303 überantwortete König Philippe IV. den Templern von Paris aufs neue seinen Kronschatz und beauftragte überdies den Visitator Hugues de Pairaud mit der Erhebung der Kriegssubsidien. Konstante Geldnöte waren es jedoch, die Philippe den IV. schließlich dazu veranlaßten, eine Besteuerung des Klerus vorzunehmen -- was zum Bruch mit dem damaligen Papst Bonifaz VIII. führte -- sowie Zugriff auf die Ressourcen des Templerordens zu nehmen.

Nachdem das Projekt der Vereinigung von Templern und Johannitern und deren quasi-Umfunktionalisierung als französischem Kron-Orden vor allem am Widerstand des Ordensmeister Jacques de Molay gescheitert war, suchte Philippe IV. nach weiteren Möglichkeiten und schleuste zunächst einige Spione bei den Templern ein. Dieser schwelende Konflikt hinderte den König jedoch nicht, 1306 während einer Revolte des pariser Volkes in den Mauern des Temple Zuflucht zu suchen und vom Schatzmeister des Ordens die Herausgabe von 300.000 Florin zur Abdeckung der immanenten Nöte zu erbitten. Entgegen der Ordensregel wurde Philippe das Geld gegeben. Als Jacques de Molay einige Monate später von diesen Vorkommnissen erfuhr, wurde der verantwortliche Schatzmeister aus dem Orden ausgeschlossen und letztlich nur durch Intervention des Papstes wieder zugelassen. Diese Ereignisse bedeuteten vermutlich den entgültigen Bruch von Orden (und insbesondere Molay) und König.

Provinzmeister Frankreich (noch in Bearbeitung):

1208-1221 André de Coulours
1230 Pons d’Albon
1230 André de Coulours
1236-1240 Pons d’Albon
1243 Hugues de Pairaud 1251-1253 Gui de Basenville

Quellen für diesen Artikel und weiterführende Literatur
  • Alanièce, V., Gilet, F.: Les Templiers et leurs Commanderies. L'exemple d'Avalleur en Champagne, Langres 1995.
  • Aubarbier, J.-L., Binet, M.: Les Sites Templiers de France, Rennes 1995 (inklusive Landkarten!).
  • Carrière, V.: Les débuts de l'Ordre du Temple en France, in: Le Moyen Age 27 (1914). Carrière, V.: Histoire et Cartulaire des Templiers de Provins, Paris 1919.
  • Folliot, P.M.: Les Templiers dans la Baillie de Chartres. La Juridiction des Sours et d'Arville, in: Bulletin de la Societé archéologique d'Eure et Loire 129 (1983).
  • Marie, D.: Les Templiers dans le Diocèse de Langres. Des moines entrepreneurs aux XIIe et XIIIe siècles, Langres 2004.
  • Marquis d'Albon: Cartulaire géneral de l'Ordre du temple 1119-1150, Paris 1913 et Fascicule complementaire, hrg. Fournier, P., Valence-Paris 1922.

Ordenshäuser in der Champagne (interaktive Karte basierend auf der Ausstellung Aube Templiers 2012

 

Fraternitas

Eine Bruderschaft zur Unterstützung des Templerordens wurde laut einer Urkunde bereits auf der Synode zu Pisa 1135 von Papst Innozenz II. ins Leben gerufen, der sich gemeinsam mit Bernhard von Clairvaux als großer Unterstützer der Templer erwies - auch im Zuge der Durchsetzung gegen den Amtskonkurrenten Anaklet. Papst Innozenz und die anderen auf der Synode anwesenden Prälaten traten der Fraternitas bei und verpflichteten sich zu einer jährlichen Unterstützungszahlung. Im Originaltext heißt es: "fraterinitas cum Jerosolymitani templi militibus ab omnibus prelatis ecclesiarum qui aderant facta est adeo, quod idem Romanus pontifex marcam auri singulis annis eisdem fratribus se soluturum constituit". Auch in der Ausfertigung von "Omne datum Optimum" Papst Alexanders III. finden sich Bestimmungen zu dieser Bruderschaft. Den Unterstützern der Templer wurden auch besondere geistliche Wohltaten zugesagt. Diese Fraternitas umfasst also Spender zugunsten des Ordens, sie ist keine gesonderte Zusammenschließlung von Donaten im Sinne eines Dritten Ordens, auch wenn die Spender zum Teil Donaten gewesen sein mögen oder sich bestimmten Niederlassungen verpflichteten. Mit der Bulle "Milites Templi" von 1144 wurden die Vergünstigungen für die Unterstützer des Ordens genau geregelt. Die Johanniter erhielten übrigens vergleichbare Privilegien Affilierten.

Quellen für diesen Artikel und weiterführende Literatur
  • Schnürer, G.: Zur ersten Organisation der Templer (Teil II), in: Historisches Jahrbuch der Görres-Gesellschaft, hrsg. v. Jansen, M., 1911, S. 511-546, speziell S. 521.
  • Schüpferling; Michael: Der Tempelherren-Orden in Deutschland, Bamberg 1915, S. 115 - 116.

 

Freimaurer des schottischen Ritus

Ab 1722 folgten die katholischen Jacobiten-Freimaurer - Anhänger der schottischen Dynastie Stuart - einem neuen System mit 33 Graden, um sich gegen die englischen protestantischen und pro-hannoveranischen Freimaurer abzugrenzen. Die Jacobiten nannten ihr neues System "Alter und Akzeptierter Schottischer Ritus". 1726 wurde die erste französische Loge in Paris durch flüchtige Jacobiten gegründet. Es war der Schotte Sir Andrew Ramsey, Gouverneur des Prinzen Charles-Edward Stuart in Rom ab 1723 und selbst jacobitischer Freimaurer, der als erster die Freimaurerei mit dem mittelalterlichen Rittertum verknüpfte, jedoch noch ohne die Templer zu erwähnen. Vielleicht inmitten der aristokratisch geprägten Logen Frankreichs wurde die Legende des templerischen Ursprungs der Freimaurerei geboren. Nach dieser Legende sei es einem gewissen Pierre d'Aumont, Provinzmeister der Auvergne zur Zeit des Prozesses, gelungen zu fliehen und mit einigen Brüdern Zuflucht in Schottland zu finden. Nach dem Tode des letzten Meisters Jacques de Molay habe man Pierre d'Aumont zum Meister des Templerordens gewählt. Die Freimaurer seien die Erben dieser mittelalterlichen Ordensritter. Jedoch -- der letzte Provinzmeister der Auvergne war Himbert Blanc, der in England arrestiert wurde und der 1313 daselbst im Gefängnis starb, ein Jahr vor Jacques de Molay....Das erste Dokument, das aus den mittelalterlichen Templern die Vorfahren der Freimaurer macht, stammt aus dem Jahre 1760. Eine Urkunde, die eine tatsächliche Filiation beweisen könnte, wurde bis heute nicht gefunden. Gegen eine Filiation spricht unter anderem auch, daß keine der angeblichen okkulten Praktiken, die die Templer nach der Meinung der Freimaurer benutzt haben sollen, in den Prozeßakten oder den Anklageartikeln von 1307 bis 1312 auftaucht. Die Freimaurer und modernen Maurerischen Templer lehnen eine Filiation ebenfalls seit langem ab, da sie "historisch nicht verifizierbar sei".

Quellen für diesen Artikel und weiterführende Literatur
  • Mackey, A.: The history of Freemasonry, 1898, Kap. XXIX, Online
  • Warner, Stanley C.: A short history of the early days of Templarism, Online

 

Fresnoy (Komturei, Frankreich)

Die alte Komturei gehört zur heutigen Gemeinde von Montpothier. Sie wurde 1223 erstmalig im Besitz des Templerordens vermerkt. Noch relativ viele Elemente der Niederlassung haben die Jahrhunderte überdauert: die aus dem 13. Jh. stammende Kapelle mit Wandmalereien, eine Zisterne, der Kapitelsaal und ein eingewölbter Keller. Eine fachkundige Renovierung ist allerdings dringend von Nöten.

 
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Quellen für diesen Artikel und weiterführende Literatur
Leroy, Thierry: Hugues de Payns, chevalier Champenois, Fondateur de l'Ordre des Templiers, Troyes 2001.